Neue Freiheit ohne Facebook

  • Seit etwa 5 Jahren habe ich ein Facebook Account. Ohne dass es mir richtig bewusst war, griff ich mehrmals am Tag zu meinem Handy, um Nachrichten zu lesen, zu beantworten oder eigene Beiträge in geschlossenen Gruppen, in denen ich Mitglied bin, zu schreiben.

    Mehrmals erhielt ich von meiner Frau die Rückmeldung, dass ich schon wieder mein Smartphone in der Hand halte. Das brachte mich zum Nachdenken und ich reflektiere und beobachtete mich selbst genauer. Dabei stellte ich fest, dass fb eine Art „Sog“ ausübte und ich das Gefühl hatte, ständig reinschauen zu müssen.

    Vor 2 Monaten habe ich versuchsweise mein fb Account deaktiviert. Ich wollte testen, wie es mir damit geht.

    Anfangs hatte ich so etwas wie Entzugserscheinungen. Aber die wurden immer weniger. Meine online Zeit hat sich drastisch reduziert. Ich fühle mich frei und erlebe, dass ein Leben ohne Facebook tatsächlich möglich ist.

    Ich werde meinen Account nicht mehr aktivieren und denke nun über eine komplette Löschung nach....

  • Bei Facebook war ich nur ungefähr ein halbes Jahr. Und da auch nicht aktiv. Das war noch die Zeit in denen man noch mit der Anzahl der Freunde geprahlt hat. So zumindest mein Empfinden. Da es noch nicht die Smartphone-Zeit war, habe ich Facebook nie auf dem Handy benutzt und kann darüber nichts sagen.

    Ab und zu bekam ich die Frage, wieso ich nicht bei Facebook bin. Dies höre ich nicht mehr. Entweder hat man sich daran gewöhnt, oder Facebook ist unwichtiger geworden.

    Was mich an Facebook stört ist die Datensammelei. Man weiß nicht was damit alles angestellt wird Diese können ja auch in der Zukunft irgendwie verwendet werden.